Wasserknappheit durch Covid-19

Neben den bekannten Problemen in der Corona Pandemie sind nun auch noch ganz andere Schwierigkeiten aufgeploppt.

So fordern jetzt Beamte in Orlando, Florida, die Einwohner auf, ihre Duschzeiten zu verkürzen und das Bewässern ihres Rasens und das Waschen ihrer Autos zu reduzieren.

Zum Hintergrund:

Das Wasser für die Stadt Orlando wird in der Aufbereitung mit flüssigem Sauerstoff behandelt. Doch nun werde dieser verstärkt für die Behandlung der Patenten benötigt, die mit dem Virus in einem der Krankenhäuser liegen, so der Bürgermeister der Stadt Buddy Dyer.

Die Orlando Utilities Commission berichtete, dass sie nur etwa die Hälfte ihrer normal zur Versorgung benötigten Menge erhält, da flüssiger Sauerstoff priorisiert wurde, um die explodierende Zahl von Menschen, die in der Region mit Covid-19 ins Krankenhaus eingeliefert wurden, zu behandeln. Orlando hatte sich dafür entschieden, sein Wasser mit flüssigem Sauerstoff zu reinigen, da es Schwefelwasserstoff austreibt, ein Gas, das dem Wasser einen starken Geruch nach faulen Eiern verleihen kann.

Als erste Maßnahme der Orlando Utilities Commission wird die Wassermenge, die sie täglich pumpt, deutlich reduziert, von 90 Millionen Gallonen pro Tag auf nicht mehr als 50 Millionen Gallonen pro Tag. Wenn der Wasserverbrauch nicht reduziert wird und der flüssige Sauerstoff weiterhin knapp bleibt, kann die Qualität der Wasserversorgung so betroffen sein, dass die Notwendigkeit besteht, sein Wasser vor der Nutzung abzukochen.

Dabei würden die Einschränkungen kaum die Bürger treffen den 40% der Wasserversorgung in der Gegend um Orlando geht nach Angaben der Orlando Utilities Commission in die Rasen- und Landschaftsbewässerung, obwohl Orlandos Sommerniederschläge allein in der Regel mehr als genug sind, um Rasen zu bewässern.

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