Indigene Altlasten in vielen US-Amerikanischen-Football-Klubs

Viele Football-Teams in den USA haben auch heute noch Probleme mit der indigenen Vergangenheit. Sie werden von vielen Ureinwohnern und anderen Amerikanern als rassistisch kritisiert.

Im Zuge einer ganzen Kampagne verbietet jetzt das Washington Football Team indigenen Kopfschmuck und Gesichtsbemalung. Zuschauer in indigener Kostümierung werden zukünftig nicht mehr ins Stadion gelassen.

Den Namen Redskins hat der Klub bereits gestrichen, nun geht das Football-Team aus Washington einen Schritt weiter: Die Hauptstädter hatten den Namen Redskins (Rothäute) unter dem Druck der Öffentlichkeit im vergangenen Jahr abgelegt. Für die nächste Saison soll ein neuer Namen gefunden werden; natürlich ohne Bezug auf die Ureinwohner. Trotzdem steht das Team weiter in der Kritik, weil der Klub trotz jahrelanger Debatten über den Namen erst reagierte, als Sponsoren mit dem Absprung gedroht hatten.

Gerade kürzlich hat ein weiteres US-Football-Team seinen problematischen Namen geändert. Die ehemals Cleveland Indiens werden künftig Guardians heißen. Bereits 2019 hatte sich Cleveland von seinem Maskottchen getrennt, einer Indianerfigur.

In der Kritik am Namen stehen seit Jahren auch die Kansas City Chiefs aus der NFL oder die Chicago Blackhawks aus der NHL.

So wird der indianische Bezug in vielen anderen Clubnamen in den USA noch länger die amerikanischen Gemüter beschäftigen.

 

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